Berichte und News

19.04.2011 08:40:57 - geschrieben von Eisi

M├╝nchen-Tour 2011

Am 02.04.2011 war es mal wieder soweit, die jährliche Tour unseres Fanclubs stand auf dem Programm. Die Entscheidung über das von uns zu besuchende Auswärtsspiel unserer Heroen in weiß war vorab auf den Auftritt bei den Münchner Bayern gefallen. Die Spieltagsterminierer meinten es gut mit uns und setzen den alten Schlager auf einen Samstag um 15:30 Uhr.

 

Mit zehn Mann trafen wir uns am Flughafen in Düsseldoof, von dort aus ging es um kurz nach acht Uhr zwar noch leicht müde, aber doch in guter Stimmung auf dem Luftwege in die bayrische Landeshauptstadt. Selbst eine am Vorabend der Tour erlittene Bänderverletzung (wie wir später erfuhren) vom Heisti, die diesen läuferisch ein wenig schwächte, tat der Stimmung keinen Abbruch, sondern trug phasenweise sogar noch ehr zur Erheiterung bei.

 

Pünktlich in München angekommen organisierten wir zunächst mal einen Rollstuhl für unseren gehandicapten Vize. Gegen seinen Willen wurde er dort hineingesetzt und von Zivi Lucky von Laufband zu Laufband geschoben. Bis…ja bis der Rollstuhl am wohl längsten Laufband des Flughafens auf einmal nahezu selbständig abbremste, drehte und auf das Band in die Gegenrichtung rollte. Neun Leute hatten Spaß, einer nicht sooooo sehr, aber gut ;)

Nach einer kurzweiligen Bahnfahrt, auf der unser Präsi auch bayrisches Netz mit dem Handy empfangen konnte, erreichten wir München City. Schnell im Munich Inn eingecheckt, einem Nobelklassehotel allererster Güte in direkter Nähe zum Hauptbahnhof, begaben wir uns traditionell zum Augustinerkeller in der Münchner Innenstadt. Zwischenzeitlich waren wir auch vollzählig versammelt, nachdem wir die separat angereisten Daniel sowie Benny, Guido und Smudo am Hotel getroffen hatten.

Der Augustinerkeller war bei absolutem Kaiserwetter fest in Gladbacher Hand. War das eigentlich jemals bei einem Spiel der Borussia in München anders?

 

Gestärkt mit Haxen, Leberkäse und anderen Bayrischen Leckereien sowie gerstenhaltigen Flüssigkeiten ging es dann auf den Weg zur Arroganz-Arena nach Fröttmaning. Wegen „Aua-Fuß“ war schnell klar, dass Heisti sich ein Taxi nehmen würde um zum Schlauchboot zu kommen. Hier schlossen sich Helmut, Lucky und Schorsch an, da man den Knaben ja nicht alleine lassen kann. Der Rest genoss mehr oder weniger angenehme Körpergerüche fremder Menschen im U-Bahn-Stangentaxi. Im Stadion angekommen mussten die Bahnfahrer zunächst mal auf andere Gerüche kommen und enterten dazu die Hacko-Schorsch-Lounge, um einem kühlen Gerstensaft zu frönen.

 

Gab es im Vorfeld der Tour Überlegungen mannigfaltiger Natur, ob es sich überhaupt lohnen würde, das Spiel im Stadion zu gucken oder ob man nicht lieber im Biergarten sitzen bleiben und das Spektakel im Fernsehen anschauen solle, hatten sich nun zum Spielbeginn doch alle dazu entschlossen, die Lounge zu verlassen und ihre Plätze einzunehmen.

 

Insgesamt war das Spiel tatsächlich so mitreißend, dass z.B. Schorsch sich von den bisherigen Strapazen der Tour erholen und die zweite Halbzeit auf seinem Sitzplatz verschlafen konnte. Leider wurde er zwischendurch von der „Toreinspielmusik“, die in der 77. Minute vom Treffer zum 1:0 Endstand für den FCB kündete, aus den süßesten Träumen gerissen, schlief aber umgehend wieder ein.

 

Nach dem Spiel ging es sportlich ein wenig enttäuscht (Warum eigentlich? Hatten wir nicht alle mit nem 5:0 für Bayern gerechnet?) aber trotzdem guter Laune zurück nach München Downtown, wo wir uns im Donisl wiedertrafen (ja, die „Gruppe Heisti“ war erneut mit dem Taxi unterwegs). Nach einer zünftigen Brotzeit machten wir uns von dort aus auf den Weg zum Viktualienmarkt, auf dem wir an diesem herrlichen lauen Frühlingsabend das eine oder andere Löwenbräu konsumierten und den Spieltagssamstag ausklingen ließen.

 

Dank der grandiosen Navigationskünste und Ortskenntnisse Daniels erreichten wir später am Abend unser ca. anderthalb Kilometer Luftlinie entferntes Hotel nach einem knapp einstündigen Fußmarsch, auf dem wir noch sehr schicke Ecken entdeckten, an denen man zur Vervollkommnung lediglich ein paar brennende Mülltonnen vermisste. Andererseits ergaben sich hier mannigfaltige Möglichkeiten zum Swaffelen :-)

 

Am Sonntag Morgen wurden wir sanft von den Klängen einer Münchner Kehrmaschine aus den Träumen gerissen, sofern Lucky einen trotz seiner unfassbaren Sägerei denn träumen ließ. Achtmal hin – achtmal her. Insgesamt 16 Mal wurde vor unserem Hotelfenster am Sonntag früh die Straße gesäubert. Und das in einer Ecke Münchens, die nicht unbedingt für ihre Pittoreskheit bekannt ist. Da man nun aber ohnehin wach war, stand einem Gang zum Frühstücksbuffett nichts mehr im Wege – mit Ausnahme der sehr rustikalen Aufsichtsperson ebenda, die leider weder ein Herz für Ossis bewieß (woll, Daniel?!), noch insgesamt durch übertriebene Freundlichkeit glänzte.

 

Nachdem wir uns alle auf den anstehenden Sonntag mit einem durchaus akzeptablen Frühstück vorbereitet hatten, wurden auf der Dachterrasse, die zum Zimmer von Benny und Smudo gehörte, noch Mannschaftsfotos von uns gemacht. Sollte sich also jemand fragen, wie wir an ein Foto mit einem solch herrlichen Panorama im Hintergrund kommen: Nein, es ist keine Fototapete, es ist tatsächlich und ganz real ein wunderbarer Schornstein der Müllverbrennungsanlage München! Leider wird dieses herrliche Bild ein wenig durch die störenden Alpengipfel verschandelt, aber man kann eben nicht alles haben :-)

 

Daniel musste sich leider nach dem Fotoshooting aus beruflichen Gründen von uns verabschieden und nach Hause reisen. Für den 13köpfigen Rest von uns ging es nach dem Check-Out im Hotel in Richtung Hackerbrücke, wo wir die Augustinerbrauerei enterten und einen Tisch für 13 Personen auf der biergartenähnlichen Dachterrasse ergatterten. Bei super Wetter mit Temperaturen bis 25 Grad, sehr gutem Essen und – natürlich – leckern Augustinergetränken haben wir uns über einen Ortswechsel gar keine Gedanken gemacht und haben die uns in München zur Verfügung stehende Zeit komplett beim Augustiner an der Hackerbrücke verbracht. Gegen 14:30 Uhr mussten wir dann leider doch unseren Platz räumen und uns auf den Weg zum Flughafen machen.

 

Smudo, Benny und Guido verabschiedeten wir am Airport zu ihrem Flieger in die Domstadt, während wir restlichen Zehn Richtung Düsseldoof flogen. Mit einer Verspätung von fünf Minuten dort landend fand eine sehr gelungene Tour bei natürlich vorab bestelltem Klassewetter ihren Abschluß.

 

Fazit der Geschichte: Wie immer war München eine Reise wert, wenn man vom bekannten sportlichen Misserfolg einmal absieht.

 

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